überLeben

„Ich wusste, dass es notwendig und richtig war, wieder aufzuleben, ins Leben zurückzukehren, dass nichts mich daran hindern würde“.
Jorge Semprun (Schriftsteller, Überlebender des KZ Buchenwald)
Kompromisslos, schonungslos, aber nicht hoffnungslos ─ die Welt der Malerin Heike Iserlohe ist nicht heil, aber heilbar, das sagen zumindest ihre Arbeiten, die sie in den Räumen der Villa Thiede präsentiert.
Da reiht sich der Zyklus „Ghetto“ an die Alltagsszenen aus Nordafrika und im „Saal der Stiere“ warten urgewaltige Kraftpakete in verschiedenen Stadien der Unterdrückung und Eingrenzung auf den befreienden Überlebensakt. Grenzenlos ist der Wille zum Leben, der sich in allen diesen Bildern ausdrückt. Lebensbejahend und kraftvoll ist Iserlohes Werk ─sogar
in der Auseinandersetzung mit Themen wie Flucht, Vertreibung, Holocaust, die einen breiten Raum in ihrem Œuvre einnehmen.
Trauer wird hier sichtbar, aber auch ein unbändiger Lebenswille, der
jeder Unterwerfung trotzt: „Selbst der Tod kann mich nicht auslöschen!“

überLeben ist eine Ausstellung über Leben und Überleben unter allen Umständen.

Villa Thiede

antwort_page2_image2Villa Thiede

Am Großen Wannsee 40
14109 Berlin

 

Herr Prof. Dr. Jörg Thiede
eröffnete am 30. Juni 2016
um 19 Uhr die Vernissage
mit geladenen Gästen,

die vom 01.07 bis zum 07.07.2016 zu besuchen ist.

 

Telefon: +49 (0) 40 – 2000 4002

Presse

abendblatt-berlin-1

Quelle: http://www.abendblatt-berlin.de/wp-content/uploads/pdf_archiv//2016/kw_26/Friedrichshain_vom_02.07.2016.pdf


kunstfreunde-blog

Quelle: http://www.kunstfreunde-blog.de/berlin/heike-iserlohe-in-der-villa-thiede-berlin/